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	<title>basisgruppe internationale entwicklung</title>
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	<title>basisgruppe internationale entwicklung</title>
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	<item>
		<title>Die Bedrohung Israels durch das iranische Regime: politische Konsequenzen für eine emanzipatorische Linke</title>
		<link>https://ie.bagru.at/die-bedrohung-israels-durch-das-iranische-regime-politische-konsequenzen-fur-eine-emanzipatorische-linke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 17:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Staat Israel ist eine prekäre Nothilfemaßnahme gegen den Antisemitismus. Das iranische Regime droht seit der islamischen Revolution 1979 regelmäßig und bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat Israel ist eine prekäre Nothilfemaßnahme gegen den Antisemitismus. Das iranische Regime droht seit der islamischen Revolution 1979 regelmäßig und bis zum heutigen Tag, Israel zu vernichten. Sollte sein Streben nach der nuklearen Option erfolgreich sein, könnte es diese Drohung wahr machen.</p>
<p>Was heißt vor diesem Hintergrund der kategorische Imperativ Theodor W. Adornos, dass es darum geht, „im Stande der Unfreiheit“ alles „Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe“? Warum haben gerade so viele Linke Probleme, die Bedrohung des jüdischen Staates eindeutig zu benennen und sich explizit gegen das iranische Regime und seine Verbündeten zu positionieren? Was bedeuten die Gefahren, die von Ajatollahs und Revolutionswächtern im Iran ausgehen, für eine grundsätzliche Kritik an Staat und Kapital, an Nation und Politik?</p>
<p>Der Vortrag wird die Grundzüge der islamistischen Ideologie des iranischen Regimes sowie die aus ihnen resultierende Bedrohung für Israel skizzieren und der Frage nachgehen, warum der neue Präsident Hassan Rohani im Westen gerne als „moderater Hoffnungsträger“ verharmlost und nicht als freundliches Gesicht des Terrors kritisiert wird. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, was es bedeutet, im schlechten Bestehenden das Schlimmste zu verhindern.</p>
<p>Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien, Mitbegründer des Bündnisses STOP THE BOMB, Mitherausgeber von „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur &#038; ihrer europäischen Förderer“ sowie von „Iran im Weltsystem. Bündnisses des Regimes &#038; Perspektiven der Freiheitsbewegung“. Ein ausführlicher Beitrag von ihm zum Thema ist im Heft 3 der Zeitschrift Sans phrase &#8211; Zeitschrift für Ideologiekritik erschienen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alte Muster, neue Feinde?</title>
		<link>https://ie.bagru.at/alte-muster-neue-feinde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 16:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Alte Muster, neue Feinde? Zur Vergleichbarkeit von Antisemitismus und (antimuslimischem) Rassismus. Vortrag und Diskussion mit Carina Klammer Es gibt sie beide: den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alte Muster, neue Feinde?<br />
Zur Vergleichbarkeit von Antisemitismus und (antimuslimischem) Rassismus. Vortrag und Diskussion mit Carina Klammer</strong><br />
<br />
Es gibt sie beide: den antirassistischen Antisemitismus und den rassistischen Antiantisemitismus. Hinter der Behauptung einer grassierenden „Islamophobie“, die gerne mit dem Antisemitismus gleichgesetzt wird, stehen oft IslamistInnen und ihre Apologet_innen. Auf der anderen Seite wird der Ausschluss von Muslim_innen immer öfter mit dem Hinweis auf deren Antisemitismus begründet. Während im ersten Fall die Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten zwischen Antisemitismus und Rassismus demagogisch überstrapaziert werden, werden im zweiten – oft nicht minder demagogisch – die Unterschiede verabsolutiert und jeder Vergleich als unzulässig bezeichnet. Der Vortrag wird Antisemitismus und Rassismus im Vergleich analysieren. Dies ist dringend geboten, auch um zeigen zu können, dass – und warum – Muslim_innen eben nicht die „Juden von heute“ sind.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BRAUCHEN WIR EINEN NEUEN ANTIFASCHISMUS?</title>
		<link>https://ie.bagru.at/brauchen-wir-einen-neuen-antifaschismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 15:57:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[⦁ BRAUCHEN WIR EINEN NEUEN ANTIFASCHISMUS? ⦁ Vortrag und Diskussion mit Judith Götz (FIPU). Der zweite Vortrag der Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>⦁ BRAUCHEN WIR EINEN NEUEN ANTIFASCHISMUS? ⦁</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit Judith Götz (FIPU). Der zweite Vortrag der Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus der bagru.IE</p>
<p>„Hinter dem Faschismus steht das Kapital!“ Der Vortrag wird herausarbeiten, warum diese Parole so allgemein falsch und dennoch so häufig auf Demos zu hören ist. Der Antifaschismus als Funktion im Kalten Krieg ist wie dieser tot, seine theoretischen Annahmen aber über das Wesen des Faschismus wirken fort. Sie verhindern, das Besondere das Nationalsozialismus und der Shoah begreifen zu können. Viele Linke leugnen nach wie vor die relative Unabhängigkeit des Politischen/ Ideologischen und halten es für den bloßen Effekt der ökonomischen Basis. Weil sich aber ohne diese Autonomie die Shoah nicht annähernd erklären lässt, schwiegen sie so lange über das Menschheitsverbrechen; bestenfalls war (und ist) allgemein von „Barbarei“ die Rede, der alle (v.a. die „Arbeiterklasse“) zum Opfer gefallen sei.</p>
<p>So werden Antisemitismus und Rassismus bis heute ganz „materialistisch“ auf ihre Funktionalität für (Kapital)Herrschaft reduziert. Das Volk im Schafspelz, heißt es bestenfalls, sei Objekt groß angelegter Täuschungs- und Spaltungsmanöver. Kaum kommt in den Sinn, dass Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus subjektiven (psychischen) Gewinn abwerfen. Bis heute lebt dieses Erbe unter anderem in Teilen der antirassistischen Bewegung fort, die nur den staatlichen oder institutionellen Rassismus ins Visier nimmt und über den Bewegungsrassismus weitgehend schweigt.</p>
<p>Die Referentin Judith Goetz ist Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien<br />
und Politiken der Ungleichheit (http://fipu.at/).</p>
<p>Montag 28.04., 19.15 Uhr<br />
❱ Hörsaal III, NIG (barrierefreiheit wird geklärt)<br />
❱ https://ie.bagru.at/<br />
❱ http://forschungsgruppefipu.wordpress.com/</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AG gegen Antisemitismus</title>
		<link>https://ie.bagru.at/ag-gegen-antisemitismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 18:14:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Basisgruppe Internationale Entwicklung veranstaltet in den kommenden Monaten eine Reihe an Vorträgen und Workshops rund um das Thema Antisemitismus. Der erste [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Basisgruppe Internationale Entwicklung veranstaltet in den kommenden Monaten eine Reihe an Vorträgen und Workshops rund um das Thema Antisemitismus. Der erste Termin findet kommenden Mittwoch (26.03.2014) statt, alle weiteren Termine werden in Kürze auf Facebook und hier am Blog veröffentlicht.</p>
<p>⦁ ANTIKAPITALISMUS ALS RESSENTIMENT ⦁</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit Heribert Schiedel (FIPU)</p>
<p>❝ Bewusst und unbewusst verkürzter Antikapitalismus findet sich längst nicht nur mehr auf Seiten der extremen Rechten. Auch geht es bei der Beschäftigung mit dem zuerst fetischistischen und dann faschistischen Antikapitalismus nicht nur darum, diesen pauschal und vorschnell als soziale Demagogie abzutun, auch nicht um den Nachweis, dass Nazis ebensolche sind, sondern vielmehr um die (auch selbstkritische) Frage, wann und wie linke Positionen durch Verbindung mit anderen Ansätzen oder durch deren Neuzusammensetzung zu zentralen Bestandteilen der rechtsextremen Weltanschauung werden können. Insbesondere ein von Marx befreiter, nationalistisch gewandter und antimaterialistischer „Sozialismus“, wie er der Traditionslinie Saint-Simon – Proudhon/Bakunin – Sorel entstammt, kann durchaus wieder den Kern faschistischer Ideologie bilden. Entgegen der falschen Sicherheit ist zu betonen, dass die Verbindung von Marxismus und Sozialismus oder ArbeiterInnenbewegung eine politisch hergestellte und historische war/ist, dass Antikapitalismus nicht per se fortschrittlich im Sinne eines Mehr an allgemeiner menschlicher Emanzipation ist.❞</p>
<p><strong><br />
❱ Mittwoch 26.03., 19 Uhr<br />
❱ Hörsaal II, NIG (barrierefreiheit wird geklärt)<br />
❱ http://forschungsgruppefipu.wordpress.com/</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Radio W-ie-derstand</title>
		<link>https://ie.bagru.at/radio-w-ie-derstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 19:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Zuge der Proteste der Internationalen Entwicklung gab es ein Radioformat auf Radio Orange. Hier die Auszüge dazu: &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Proteste der Internationalen Entwicklung gab es ein Radioformat auf Radio Orange.</p>
<p>Hier die Auszüge dazu:</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe width="100%" height="80" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F120915425&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="80" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F120915681&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="80" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F120915635&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="80" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F120915570&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="80" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F120915502&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hello world!</title>
		<link>https://ie.bagru.at/hello-world/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 13:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start blogging!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start blogging!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>für die Uni &#8211; gegen die Uni</title>
		<link>https://ie.bagru.at/fur-die-uni-gegen-die-uni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 15:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[hier entsteht ein Text zur Situation der IE an der Uni.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>hier entsteht ein Text zur Situation der IE an der Uni.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grundsätze und Ansprüche</title>
		<link>https://ie.bagru.at/anspruche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 18:32:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Grundsätze der bagru.ie stehen jederzeit zur Diskussion &#8211; auch jene, die bisher noch nicht existierenÂ 😉 Wer ist die Bagru? Wer ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Die Grundsätze der bagru.ie stehen jederzeit zur <a title="Diskussion:Grundsätze (Seite nicht vorhanden)" href="https://ie.bagru.at/iewiki/index.php?title=Diskussion:Grunds%C3%A4tze&amp;action=edit&amp;redlink=1">Diskussion</a> &#8211; auch jene, die bisher noch nicht existierenÂ 😉</h5>
<h5><span style="color:#808080;"><em>Wer ist die Bagru? Wer ist dieses &#8222;Wir&#8220;?</em> Die Bagru versteht sich selbst als eine Interessensgemeinschaft. Sie vereinigt Menschen, die sich gesellschafts- bzw. unipolitisch engagieren möchten genauso wie Menschen, die anderen Studierenden durch Service unter die Arme greifen wollen. Die verschiedenen politischen Einstellungen/Ideen die sich hier treffen und die Tatsache, dass die Bagru keine geschlossene Gruppe, sondern mehr einen offenen Raum darstellt, macht es sehr schwierig, von einem &#8222;Wir&#8220; zu sprechen. Um auf die Problematik aufmerksam zu machen, sind im folgenden alle Kollektivierungen, die niemals die Meinung aller derzeit in der Bagru aktiven Menschen widerspiegeln können, mit einem *Stern markiert. Unser &#8222;Grundsätze&#8220; sind wohl mehr als Ansprüche zu verstehen und befinden sich aufgrund der inhomogenen &#8222;Gruppe&#8220; in ständigem Wandel und ständiger Diskussion. Ergänze, was du für wichtig hältst!</span></h5>
<ul>
<li>
<h3>für das schöne Leben!</h3>
</li>
</ul>
<h5>Wir* träumen von einer Welt, in der alle Menschen ohne Unterdrückung und Diskriminierung, frei von Hierarchen und Zwängen, leben können. Eine Welt, in der die Menschen sich frei entfalten können, ihre Ideen entwickeln und ausleben können. Wir* träumen von einem solidarischen Miteinander. Einer Welt, frei von Nationen, frei von Grenzen, frei von Krieg. Wir* träumen von einer Welt, an der alle Menschen mitbauen (können), ohne Arbeitszwang und Leistungsdruck.</h5>
<h5>Wir* setzen uns für diese Vorstellungen ein, ungeachtet der Frage ob und wann wir* diese Träume jemals erleben.</h5>
<h5>Für die Freiheit! Für das schöne Leben!</h5>
<ul>
<li>
<h3>basisdemokratisch/antihierarchisch</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
<ul>
<li>
<h3>emanzipativ</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
<ul>
<li>
<h3>reflexiv/selbstkritisch</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
<ul>
<li>
<h3>antifaschistisch</h3>
</li>
</ul>
<h5>Wir* sehen es als unsere Aufgabe, faschistische Strukturen &amp; Tendenzen, in welcher Form auch immer sie auftreten, zu thematisieren und zu bekämpfen. Gerade aufgrund der nationalsozialistischen Vergangenheit der Regionen, in denen wir* leben, muss der antifaschistische Anspruch immer und immer wieder betont und gelebt werden.</h5>
<h5>Für uns* bedeutet das nicht bloß das Ablehnen von offensichtlichem Faschismus sondern der ständige Kampf gegen faschistische Konzepte oder Praxen, sei es eine Burschenschaft oder das Konstrukt von Nationen.<br />
Weil sich die Akzeptanz &#8222;rechter&#8220; Ideologien nicht auf eine kleine Gruppe von Neonazis beschränkt, müssen faschistische Tendenzen von Stammtisch über die &#8222;bürgerliche Mitte&#8220; bishin zur sogenannten &#8222;Linken&#8220;, auch im Bagru-Kammerl, theoretisch als auch praktisch, bekämpft werden.</h5>
<h5>&#8222;<i>Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.</i>&#8220; &#8211; Schwur von Buchenwald. 19.4.1945<br />
alerta, antifascista!</h5>
<ul>
<li>
<h3>anti-heteronormativ</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
<ul>
<li>
<h3>antikapitalistisch</h3>
</li>
</ul>
<h5>Wir* sind der Meinung, dass das kapitalistische System nicht die Wirtschaftsform sein kann, die allen Menschen ein möglichst gleichberechtigtes Leben ermöglicht. Wir* erkennen die Widersprüche dieses Systems und sehen auch keine Lösung innerhalb der kapitalistischen Logik. Nicht zuletzt aufgrund unserer ständigen Auseinandersetzung mit Symptombekämpfung, wie Entwicklungszusammenarbeit etc., versuchen wir die Problematik von systemerhaltenden Maßnahmen zu verstehen. Wir* sind uns bewusst, dass Kapitalismuskritik, die einzelnen Personen (z.B. SpekulantInnen, BänkerInnen) die Schuld zu weißt, nicht nur zu kurz greift, sondern auch sehr gefährlich ist. Einerseits nimmt sie uns die Schuld, die wir als Teil des Systems mittragen, andererseits erweckt sie den Eindruck, dass ein Austausch von Personen in &#8222;hohen&#8220; Positionen etwas verbessern würde. Auch wenn manche mehr und manche weniger betroffen sind, so sind doch alle Menschen Opfer des kapitalistischen Systems: von der ausgebeuteten Plantagenarbeiterin bis zum Workaholic-Manager &#8211; um es plakativ auszudrücken. Deshalb lehnen wir* auch Verschwörungstheorien, die im schlimmsten Fall sogar mit antisemitischen Stereotypen arbeiten, entschlossen ab. Das Problem sind nicht &#8222;gierige Bänker an der amerikanischen Ostküste&#8220; sondern das System. Deshalb gilt es für uns*, das neoliberale Konstrukt zu hinterfragen und Alternativen in Erwägung zu ziehen.<br />
Nicht das System hat eine Krise &#8211; die Krise hat System!</h5>
<h5><i>Für die soziale Revolution! Für das schöne Leben!</i></h5>
<ul>
<li>
<h3>anti-rassistisch</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
<ul>
<li>
<h3>anti-sexistisch</h3>
</li>
</ul>
<h5>Die Gesellschaft, in der wir leben, ist zutiefst diskriminierend und sexistisch. Neben offensichtlichem Sexismus auf der Straße/im Parlament/im Fußballstadion/etc. müssen wir* auch strukturellen Sexismus erkenne und bekämpfen. Wir* wissen, dass wir* alle, in welche Rolle wir* auch gedrängt wurden, Sexismus verinnerlicht haben und keine*r von uns* frei davon ist. Diese Erkenntnis heißt für uns*, dass wir uns* auch selbst reflektieren müssen, auf Sexismen aufmerksam machen müssen, sexistische Strukturen benennen müssen und unsere* Verhaltensweisen an unseren* antisexistischen Anspruch so gut wie möglich annähern.</h5>
<h5>Es reicht uns* nicht, &#8222;für Gleichberechtigung von Mann und Frau&#8220; (siehe Heteronormativität) zu sein. Wir* versuchen Sexismus zu bekämpfen, offensiv und direkt, sei es ein Werbeplakat, ein Übergriff auf unserer* Party, ein &#8222;blöder Spruch&#8220;. Rollenbilder, Unterrepräsentanz, Schönheitswahn und all der sexistische Kackscheiß ist keine &#8222;Geschmackssache&#8220; sondern strukturelle Gewalt!<br />
<i>Feuer und Flamme dem Patriarchat!</i></h5>
<ul>
<li>
<h3>feministisch</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
<ul>
<li>
<h3>unabhängig</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
<ul>
<li>
<h3>antinational</h3>
</li>
</ul>
<h5>in Arbeit.</h5>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>offener Brief an Lehrende und Studierende</title>
		<link>https://ie.bagru.at/offener-brief-an-lehrende-und-studierende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 16:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bagru.wordpress.com/?p=67</guid>

					<description><![CDATA[Liebes Team des Instituts der Internationalen Entwicklung, liebe Professor_innen, liebe Student_innen, wie ihr sicherlich mitbekommen habt, finden derzeit, neben einigen anderen Städten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p>Liebes Team des Instituts der Internationalen Entwicklung, liebe Professor_innen, liebe Student_innen,</p>
<p>wie ihr sicherlich mitbekommen habt, finden derzeit, neben einigen anderen Städten, auch in Wien die größten selbstorganisierten Flüchtlingsproteste der letzten Jahrzehnte &#8211; wenn nicht der zweiten Republik &#8211; statt. Spätestens seit der polizeilichen Räumung des Camps im Sigmund-Freud-Park bekam der Protest die mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit, die ihm seit der ersten Minute zustand. Nachdem &#8211; von den Anstrengungen des Protestcamps geschwächte &#8211; Refugees die naheliegende Votivkirche besetzt haben und dort in Hungerstreik getreten sind, wird der Protest trotz der Räumung fortgesetzt. Leider hat die Bundesregierung bisher kaum darauf reagiert. Am aktivsten und engagiertesten waren die 200 Polizeibeamt_innen, die das Camp gewaltsam und mit aller Motivation zerstört haben.</p>
<p>So sehr die Medien versuchen, den Unterstützer_innen des Camps Instrumentalisierung der Thematik und der Betroffenen zu unterstellen, so vehement werden wir diese Verleumdung zurückweisen. Trotzdem nehmen wir die Gefahr der Vereinnahmung ernst. Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Protest der Refugees einerseits mit allen Mitteln &#8211; sei es Infrastruktur, Hilfe oder Teilnahme an Veranstaltungen &#8211; in der Praxis zu unterstützen und andererseits in der Öffentlichkeit klar Stellung zu beziehen und die Zustände anzugreifen, welche die Ursachen der prekären Situation der Refugees (re-)produzieren, sowie eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema zu fördern.</p>
<p>Aus unserer Sicht ist neben den konkreten Forderungen der Refugees auch eine Kritik und Infragestellung des großen Ganzen, welches spezifische Probleme der aktuellen Asylpolitik produziert, notwendig. Gerade in unserem Studium werden die Zusammenhänge von kolonialistischer und faschistischer Täter_innenvergangenheit, rassistischem Nationalstaat und Abschiebepolitik einerseits sowie Flucht, Migration und kapitalistischer Sachzwänge andererseits speziell thematisiert und kritisiert.</p>
<p>Wir möchte euch an dieser Stelle dazu anregen, als Institut, Lehrende und Studierende den Protest passiv als auch aktiv zu unterstützen. Weiters fänden wir eine Positionierung des Instituts und eine Auseinandersetzung mit dem Thema in Seminaren und Vorlesungen &#8211; der Zusammenhang zum jeweiligen Thema der Einheit lässt sich sicherlich leicht knüpfen &#8211; wichtig.</p>
<p>Gerne nehmen wir auch Einladungen an, uns zu vernetzen sowie Ideen auszutauschen und zu entwickeln, wie wir den Protest am Besten unterstützen können.</p>
<p>Alle Informationen zum Protest findet ihr auf <a href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Frefugeecampvienna.noblogs.org%2F&amp;h=iAQFBQqu2&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">http://refugeecampvienna.noblogs.org/</a></p>
<p>Mit vielen lieben Grüßen,</p>
<p>eure</p>
<p><em>basisgruppe internationale entwicklung</em></p>
<p><strong>SOLIDARITÄT MUSS PRAXIS WERDEN!</strong></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>der Kampf um Befreiung ist antinational!</title>
		<link>https://ie.bagru.at/der-kampf-um-befreiung-ist-antinational/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bagru]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2013 21:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[statement]]></category>
		<category><![CDATA[antideutsch]]></category>
		<category><![CDATA[antiimp]]></category>
		<category><![CDATA[antinational]]></category>
		<category><![CDATA[bagru]]></category>
		<category><![CDATA[bagru.ae]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[stellungnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Freund_innen, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, entstand rund um unser neues Facebook-Profilbild eine Diskussion, ausgelöst durch den Schriftzug &#8222;Antinationale Entwicklung&#8220;.Wir freuen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p>Liebe Freund_innen,</p>
<p>wie ihr vielleicht mitbekommen habt, entstand rund um unser neues Facebook-Profilbild eine Diskussion, ausgelöst durch den Schriftzug &#8222;Antinationale Entwicklung&#8220;.Wir freuen uns, dass wir uns alle damit zum nachdenken und diskutieren anregen konnten, bedauern jedoch die Form, in der dies zumindest auf Facebook stattgefunden hat. (Nachzulesen hier: <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=482524455163430&amp;set=a.102038193212060.4135.100002176389831&amp;type=1&amp;theater">https://www.facebook.com/photo.php?fbid=482524455163430&amp;set=a.102038193212060.4135.100002176389831&amp;type=1&amp;theater</a> )</p>
<p>Deshalb und aufgrund einiger Kommentare wollen wir eine kurze Stellungnahme abzugeben.</p>
<p>1. Vertretungsarbeit: Wir behalten uns auch in Zukunft das Recht vor, öffentlich Stellung zu beziehen und uns, nach dem aktuellen Diskussionsstand des offenen Plenums, zu positionieren. Wir, als loser Zusammenschluss von StudentInnen* mit basisdemokratischem Anspruch werden dazu nicht alle Studierenden der &#8222;Internationalen Entwicklung&#8220; in Form einer Umfrage in die Entscheidung vermeintlich &#8222;einbeziehen&#8220;. Jede Stellungnahme stellt, wie gesagt, nur den aktuellen Diskussionsstand dar und keine allgemeingültige Bagru-Position. Wir laden alle ganz herzlich ein, sich am Plenum zu beteiligen.</p>
<p>2. Barrierefreiheit: Der Begriff der Barrierefreiheit bezieht sich nach unserer Auffassung darauf, Personen unabhängig ihrer körperlichen oder geistigen Fähigkeiten den gleichen Zugang zu verschaffen. Den Begriff auf inhaltliche Niederschwelligkeit auszudehnen, wie das nun als ein Kritikpunkt im Laufe der Diskussion hervorgebracht wurde, lehnen wir ab, da es hierbei um ein komplett anderes Problem geht. Politische Position ist keine geistige Fähigkeit! &#8211; genau deshalb ist die Verwendung des Begriffes in dieser Argumentationsweise naturalisierend und damit diskriminierend.</p>
<p>3. Extremismus: Die Extremismus-Theorie geht davon aus, dass es, in der Art eines Hufeisens rechts- und linksextreme Positionen gäbe sowie eine gemäßigte, bürgerliche, friedliche Mitte. Aus vielen Gründen lehnen wir diese Theorie ab, hier ein paar Argumente zu dem Thema: <a href="https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Flinksextremistin.wordpress.com%2Fhintergrund%2Fextremismustheorie%2F&amp;h=DAQGhm9FJ&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://linksextremistin.wordpress.com/hintergrund/extremismustheorie/</a></p>
<p>4. Antideutsch: In der Diskussion wurde die Bagru IE als antideutsch bezeichnet. Das allgemeine Verständnis von antideutsch ist sehr unterschiedlich und widersprüchlich, oft bezieht es sich dabei auf eine bestimmte Positionierung im sogenannten Nahost-Konflikt oder auf theoretische Grundlagen. Antideutsch wird dabei meistens weniger mit dem Interesse einer genauen inhaltlichen Einordnung verwendet, sondern um bestimmte Ideen und Gruppen absichtlich simplifizierend zu kategorisieren und eine eigene differenzierte Auseinandersetzung zu vermeiden. Was auch immer mit &#8222;antideutsch&#8220; gemeint sei, wir sind nicht pro-deutsch.</p>
<p>Alles weitere lässt sich anhand diverser Positionierungen unsererseits interpretieren und nicht auf platte Begriffe, wie zB. &#8222;antideutsch&#8220;, &#8222;antiimperialistisch&#8220; oder &#8222;extremistisch&#8220; herunterbrechen. Falls wirkliches Interesse an unseren (vielfältigen) politischen Positionen besteht, wir laden alle ganz herzlich ein sich am Plenum oder anderen Bagru-Aktivitäten zu beteiligen und mit uns zu sprechen!</p>
<p>5. &#8222;Bagru Scheiß-Nazis&#8220;: wir fänden es erheiternd, wenn eine Basisgruppe diesen platten und doch großartigen Namen wählen würde! Weitere Ideen wären &#8222;Institutsgruppe gegen Sexismus&#8220; oder &#8222;Basisgruppe Antifaschismus&#8220;.</p>
<p>6. Antinationale Entwicklung: Während &#8222;internationale Entwicklung&#8220; deskriptiv bestimmte Vorgänge untersucht und analysiert, ist der Begriff &#8222;antinationale Entwicklung&#8220; sozusagen normativ gemeint. Ein Wortspiel also. Wir lehnen das Konstrukt der Nation aus vielen Gründen ab: Gerne schreiben wir aber zu dem Thema (bald) noch ein Statement, vielleicht wird diese Position dann verständlicher.Wir hoffen, dass damit einige Missverständnisse beseitigt werden konnten und freuen uns auf weitere, inhaltliche Diskussionen!</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>die basisgruppe antinationale entwicklung!</p>
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