RVO WS 2017

 

Die von der Bagru IE (mit)organisierten Ringvorlesung:

“Kritik/Widerspruch/Widerstand”

Wann? ab 10.10.17 immer Dienstag, 18.30-20.00 Uhr
When? every Tuesday from 10.10.17 onwards, 18.30-20.00 o’clock
Wo?/Where? Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2
Website https://www.facebook.com/KritikWiderspruchWiderstand/

What?

In der Ringvorlesung setzen wir uns auf theoretischer Ebene mit der Frage,
was Kritik sein muss, sowie mit Widerstand und radikalen Subjektformen
auseinander und verbinden diese  mit praktischen, gelebten
Widerstandsformen, die wir kennenlernen und  diskutieren werden. Hierzu
werden nicht nur Menschen aus dem akademischen Feld sprechen, sondern auch
Aktivist*innen und Kollektive.

Wir wollen einen Raum schaffen, in dem eine kritische Auseinandersetzung
mit Widerstand stattfinden kann, der unterschiedliche Ansätze stark macht
und Kritik, sowie Reflexionen zulässt. Dadurch soll auch der Frage nach
Struktur und Handlung nachgegangen, um auszumachen, welche Strukturen durch
welche Handlungen  transformiert werden können und wo Räume für Widerstand
auszumachen sind. Außerdem sollen Widersprüche und unterschiedliche
Perspektiven (aus beispielsweise postkolonialer, feministischer und
ideologiekritischer Sicht) auf widerständige Praxis sichtbar gemacht
werden. Mit dem zusätzlichen Fokus auf Methoden werden Möglichkeiten der
Umsetzung aufgezeigt – beispielsweise in Form eines Workshops oder einer
Performance.

Neben der theoretischen Reflexion über Begriffe wie Kritik, Widerstand und
Subjektformen wird im Rahmen der Ringvorlesung eine  Auseinandersetzung
über entstehende Widersprüche in den eigenen alltäglichen Praxen,
unserem Handeln, und unserem eigenen Denken stattfinden. Bei der
Beschäftigung mit diesen Themen soll auch auf Fragen nach Identität,
Privilegien, Normativität und Gewalt eingegangen werden. Wie können
Widersprüche in gesellschaftlichen  Strukturen Möglichkeiten für
widerständige Praxis bieten? Und wie können Räume aussehen und gestaltet
werden, in denen  das Individuum auch die eigenen Widersprüche reflektieren
und ‘Risse im Subjekt‘ für emanzipatorische Momente nutzbar machen kann?

Wir freuen uns euch in großer Zahl dort zu sehen!